Die Einkehrtage der Fokolarinnen und Fokolare finden diesmal vom 2. bis 5. Januar 2025 an fünf verschiedenen Orten statt. Heute hatte ich die Möglichkeit, in Leitershofen bei Augsburg einige Eindrücke zu gewinnen.

Mit einigen Minuten Verspätung schleiche ich mich am Morgen in den großen Saal des Exerzitienhauses der Diözese Augsburg, in dem es gerade mucksmäuschenstill ist. An die 100 Personen sind da, die meisten Frauen, allein in Ottmaring gibt es viele Fokolar-Gemeinschaften. Dann beginnt Ines mit einer Morgenmeditation, die viel Raum für Stille, Sammlung und Gebet bietet.

Danach geht es an das Kernstück des heutigen Tages, das Jahresthema „Gelebte Nähe – Gottes Stil“. Oder, wie Margaret Karram ihren Vortrag betitelt hat: „Wer bist du für mich?“

Das Vorbereitungsteam hat ein interessantes Format gewählt: Ihnen standen sowohl die Aufzeichnung des Vortrages von Margaret als auch das Interview zur Verfügung, das die Redaktion der NEUEN STADT mit Margaret führen konnte. So laden sie zu einem Gespräch mit Margaret ein, stellen Fragen und lassen Margaret entweder mit Auszügen aus dem Interview oder durch einen Auszug aus ihrem Vortrag im Video antworten.

Mir bleibt besonders ein Gedanke hängen: Wohlerzogen miteinander umzugehen und sich damit zufrieden zu geben, einander nicht weh zu tun, das „ist nicht unbedingt Ausdruck einer authentischen Beziehung“. Nähe kann und soll „zu einer täglichen Lebensweise“ werden, inklusive der Bereitschaft zur Barmherzigkeit – mit sich und den anderen. Dies und noch viel mehr könnt ihr im spannenden Interview in der NEUEN STADT nachlesen.

Anschließend ist viel Zeit für den Austausch miteinander und mit Gott.

Auf dem Programm stehen für heute noch Austauschgruppen und die Weiterführung eines offenen Gespräches, in dem es besonders um das Leben im Fokolar geht.

Die weiteren Orte, mit denen man sich immer wieder mal per Zoom verbindet, sind Kevelaer (in der Kölner Zonette), Zwochau, Baar und Wien.

Ein Beitrag von Ulrike Comes. Die Fotos sind von Regine Bolkart und Ulrike Comes.