Punkt7 im Februar 2025 redet über und betet für Freiheit und Demokratie, Begriffe, die durchaus auch geistliche Dimensionen haben.
„Wir haben die Wahl“ lautete die Überschrift des monatlichen ökumenischen Friedensgebets punkt7 im Februar. Gerlinde Knoller, Journalistin und Mitglied der ‚Gemeinschaft Christlichen Lebens‘ in Augsburg ließ die ca. 50 Teilnehmenden in die Tiefe der menschlichen Entscheidungen für Gerechtigkeit, für ein friedliches Zusammenleben, für Freiheit und Demokratie eintauchen. Frau Knoller verwies dabei auf die Wurzeln dieser Konzepte in der Präambel der Bayerischen Verfassung, die entstanden ist „angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschluss, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern.“

In einer Zeit, in der Gegenwartskrisen fest geglaubte Gewissheiten ins Wanken bringen, empfiehlt sie allen Teilnehmenden drei geistliche Haltungen:
Innerer Friede, das heißt, sich nicht hin und herwerfen lassen wie ein führungsloses Schiffchen auf den Wellen der aktuellen Aufgeregtheit. Demut lässt uns einen Schritt zurückgehen, sie sucht zu „hören“, wirklich „hinzuhören“. Und schließlich die Sinne schärfen für das, was nicht stimmt. Wir alle haben die Wahl: Wir können uns für eine freiere und demokratischere Welt engagieren, dort, wo wir sind.
30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt
Angesichts weltweiter Krisen und Meldungen über Mord, Terror und Vertreibung ruft die monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe „punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen.

Mehr Infos unter www.punkt7.info
Beitrag und Bilder von Emma Mannocchi.