Der Zonenrat traf sich am 13. April online.
Diese zwei Stunden sind nicht als Arbeitstreffen gedacht, sondern sollen wie ein Boxenstopp dazu dienen, dass wir kurz innehalten, uns miteinander vergewissern, was gerade läuft, und dann wieder durchstarten. In etwa mit diesen Worten leiteten die beiden Zonendelegierten Uschi Schmitt und Roberto Rossi das zweistündige Zoomtreffen des Zonenrats am 13. April 2024 ein.
Dem gemeinsamen Blick auf das Leben in der Zone ging ein Impuls zum geistlichen Jahresthema „Gerufen und gesandt“ voraus; denn: „Daraus nährt sich unser Leben“. Martin Hoegger schaute dabei auf das Leben der Apostel mit Jesus in dem Wunsch, zu verstehen, „was sie uns zum Thema Sendung zu sagen haben“. Und er stellte fest: „Das Wichtigste für sie ist: mit Jesus zu sein, bei ihm zu sein, mit ihm zu leben, ihm zuzuhören.“ Das hätten sie für eine lange Zeit gelebt, erst dann habe Jesus sie ausgesandt, um Zeugnis von ihm und ihrem Leben mit ihm zu geben. Heute sei es an uns mit dem Auferstandenen zu leben, bei und mit ihm zu bleiben und dann davon Zeugnis zu geben.
Drei Erfahrungsberichte aus Innsbruck (Leben mit den Jugendlichen nach dem Weltjugendtag), Köln (Leben einer Wohngemeinschaft junger Leute in einer Pfarrei) und der Schweiz (das Leben einer Gruppe von Frauen, die sich in keiner Struktur der Bewegung finden, aber tief im Leben der Spiritualität verwurzelt sind) zeigten, was aufbrechen kann, „wenn wir die Signale erkennen und den Ruf Gottes aufnehmen“, wie Uschi Schmitt es formulierte.
Danach gab es Kurzberichte zu aktuellen Entwicklungen und Treffen: von der Vorbereitung auf das Genfest in Brasilien und in Ottmaring; vom Zonettenteamtreffen; von einer Online-Begegnung der europäischen Zonendelegierten mit Margaret Karram, Jesús Morán und dem Zentrum des Werkes; von der Eröffnung der neuen Plattform Mariapoli; über die Entwicklungen im Verlag Neue Stadt; von einem „Werkstatt“-Treffen der Beraterinnen und Berater des Aspekts „Rot“: „Gütergemeinschaft, Wirtschaft und Arbeit“ aus allen Zonen.
Viel Leben und Engagement kam dabei zum Ausdruck, und dass „wir an vielen Stellen in Prozessen stehen, in Entwicklung sind“ – nicht nur in der D-A-CH-Zone, sondern weltweit.
Dankbarkeit, Freude und auch eine gewisse Leichtigkeit prägten das intensive und abwechslungsreiche Treffen, das der eine oder die andere wie ein gemeinsames Auftanken erlebt haben – wie einen Boxenstopp eben.
Nach dem Ausblick auf das nächste Treffen im Oktober in Wien und der Bitte der Zonendelegierten, ihnen bis Mitte Juni zu schreiben, was das Leben der einzelnen Bereiche in diesem Jahr geprägt hat, endete die Begegnung mit einem eindrücklichen Gebet um den Frieden.
Ein Beitrag von Gabi Ballweg; Foto: AdobeStock_92584945 Rawpixel.com