Im Tessin fand vor Weihnachten eine Aktion für den Libanon statt. Durch vielerlei Beziehungen zu Presse und Pfarrgemeinden entstand ein großes Netz der Hilfe, das unglaubliche 35.000 Schweizer Franken für das Projekt sammelte.
In einem Beitrag, der am 25. November 2024 hier auf mariapoli.net veröffentlicht wurde, haben wir berichtet über die vielfältigen Aktionen in der italienischen Schweiz für den Libanon berichtet. Der Titel dieses Beitrags lautete: „Der Libanon in unserem Advent 2024“.
Heute, nach Abschluss dieser Erfahrung, können wir mitteilen, dass die von den Pfarreien des Mendrisiotto unterstützte Weihnachtsaktion das unerwartet großzügige Ergebnis von 35.000 Schweizer Franken erbracht hat. Der Betrag wurde dem libanesischen Mariapoli-Zentrum „La Sorgente“ („Die Quelle“) inzwischen überwiesen.
In den letzten Jahren gewachsene und gepflegte Beziehungen zu einigen Journalisten machten es möglich, dass die Weihnachtsaktion der 13 Pfarreien des südlichen Tessin (Mendrisiotto) durch eine rege Berichterstattung in einer ganzen Reihe von Medien angeregt, unterstützt und beflügelt wurde.
Dazu gehören
- die Redaktion der Wochenzeitung „L’Informatore“,
- die Redaktion des Missio-Bulletins der italienischen Schweiz (Daiana Bisi),
- die Redaktion der religiösen Kolumne „Strada regina“ auf Rete 1 des Schweizer Fernsehens und insbesondere dessen Moderator Francesco Muratori,
- die Journalisten des Informationsdienstes catt.ch.
Einen wichtigen Anstoß für die Weihnachtsaktion gab ein Beitrag auf der Titelseite des „L’Informatore“ vom 27. September 2024 mit dem Titel: „Verlassen Sie Ihre Wohnungen. In zwei Stunden beginnen die Bombardements“. Zeina Chahine vom Zentrum „La Sorgente“ in der Nähe von Beirut berichtet darin von der Aufnahme einiger Familien, die aus dem Südlibanon geflohen waren und mit dem Wenigen, das sie aus ihren Häusern retten konnten, im Zentrum empfangen wurden. Eine Reise in die Region und die gelungene Zusammenfassung der Situation im Libanon, die das Redaktionsteam in ihrer ganzen Komplexität gut zusammengefasst hat, schließt mit einem Skype-Interview mit Georgette Maihac von „La Sorgente“.
Die vergangenen Wochen waren von einem regen Austausch von Nachrichten, Zeugnissen und Botschaften in verschiedenen Medien gekennzeichnet, die zu dem überraschenden Ergebnis der Weihnachtsaktion der Pfarreien des Mendrisiotto beigetragen haben. Unser Dank gilt Pater Gian Pietro Ministrini, dem bischöflichen Beauftragten für den Südtessin, der uns motiviert und in unserem Bemühen angespornt hat.
Nun ist die Aktion mit einem schönen Dankesbrief des libanesischen Mariapoli-Zentrums, der uns kurz vor dem Dreikönigstag erreichte, zu Ende gegangen.
Ein Beitrag von Emilio Devrel. Foto von Emilio Devrel.