Am zweiten Wochenende im September 2024 treffen sich 12 Medienschaffende der DACH-Zone in einem Tagungshaus in der Nähe von Augsburg. Es geht um den nächsten Schritt im Medienkonzept: Wie entwickeln wir unsere „externe“ Kommunikation weiter?
Die tagesaktuellen Beiträge sind in diesem Artikel zusammengefasst.
Der Freitagabend

Dies ist ein großer Teil der „Medienrunde“, ein Zusammenschluss derer, die in unserer DACH-Zone für die Medien zuständig sind. Die Medienrunde trifft sich einmal im Monat auf Zoom, aber an diesem September-Wochenende sind wir endlich mal wieder so richtig zusammen.
Wer ist WIR?
Pressesprecherinnen, die externen Homepages, die NEUE STADT (Verlag und Zeitschrift) und Mariapoli (gedruckt und online) sind vertreten, Lut ist vom Zonenzentrum in Wien angereist, begleitet werden wir durch unsere externen Profis vom Münchener Michaelsbund, Christine Schmehrer und Georg Frericks.
Die interne Kommunikation unter uns ist mit dem Vio-letter und Mariapoli (gedruckt und online) schon auf einem guten Weg. An diesem Wochenende soll es um die externe Kommunikation gehen, um die Frage, was wir wann und wie nach außen kommunizieren.
Was haben wir schon geschafft?
Der Freitagabend dient der Rückschau: Was haben wir bisher erreicht? Was haben wir schon umgesetzt von dem umfassenden Kommunikationskonzept, das im Dezember 2022 in seiner letzten Fassung erstellt wurde? Was schätzen wir im Bereich der Medien, was hat sich positiv verändert? Wir gehen noch einmal die Wegmarken ab, die uns seit dem Startschuss für das Projekt 2020 bis an den heutigen Punkt geführt haben. Der Blick auf das bisher Erreichte tut gut, man sieht, dass sich wirklich etwas bewegt, dass sich die mediale Landschaft der Fokolar-Bewegung im DACH nach und nach verändert.






Der Samstag
Unglaublich, was man alles in einen Tag packen kann… Wir haben Glück, das Wetter spielt mit: Dank des heftigen Dauerregens verspürt fast niemand den Drang, frische Luft zu schnappen oder einen Spaziergang zu machen. Hier ein grober Überblick über unser heutiges Arbeitspensum.
Erstellen eines Redaktionsplans
Wir arbeiten zunächst an einem Redaktionsplan für die nächsten Monate. Bereits im Vorfeld hatten wir Themen gesammelt, nun geht es darum, die Themen bestimmten Redakteurinnen oder Redakteuren zuzuordnen und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Ein System wird vorgestellt, mit dem wir unsere Materialien einfach und sicher teilen können. Es ist ein „Learning by Doing“, bei jedem weiteren Thema kommen uns neue Ideen. Wir schaffen es nur bis zum Januar 2025, dann müssen wir zum Mittagessen, aber es ist ein gutes Gefühl, gemeinsam diesen Weg einzuschlagen.



Am Nachmittag wird es noch konkreter: Nach einem einführenden Vortrag über die richtige Erstellung von online-Texten hört man nur noch das Klappern der Tastaturen, denn alle Teilnehmenden sind aufgefordert, einen Artikel zu schreiben. Das gemeinsame Lesen der Artikel hilft, unsere „Produkte“ noch einmal zu optimieren.
An diesem Wochenende ist die Schweiz übrigens durch Emilio Devrel aus dem Tessin vertreten. Die Übersetzerin ins Italienische sitzt in einem nahen Gästezimmer, Zoom bietet die notwendige Technik.
Emilio hat einen sehr besonderen Text über unser Wochenende verfasst, den ich unten im Original anhänge. Eine Übersetzung ins Deutsche würde eines Poeten bedürfen, sonst würde die Poesie zerstört.



Künftige Zusammenarbeit
Der Nachmittag schließt mit sehr konkreten Überlegungen, wie wir in Zukunft die redaktionelle Zusammenarbeit organisieren. Eine wichtige Rolle werden die monatlichen Zoom-Treffen der Medienrunde spielen, dort soll jeweils der Redaktionsplan für die verschiedenen Medien fortgeschrieben werden. Die gute Nachricht: Christine Schmehrer vom Münchener Michaelsbund wird uns mindestens noch ein weiteres Jahr professionell unterstützen.
Externe Homepages
Da es nach dem Abendessen immer noch regnet, gönnen wir uns noch ein Stündchen Arbeit. Es geht um die fünf externen Homepages der Fokolar-Bewegung: Österreich, Deutschland und gleich drei in der Schweiz, eine für jede der drei Sprachen. Alle Internet-Seiten bedürfen einer Auffrischung oder Erneuerung und weiterer personeller Unterstützung. Wer an einer Mitarbeit interessiert ist (die Übernahme von einigen Artikeln pro Jahr würde schon enorm helfen), kann sich gerne bei uns melden: mediateam@fokolar.org
Ausklang
Es war ein Tag mit viel Arbeit, den wir bei einem Glas Wein langsam ausklingen lassen. Alle sind redlich müde, aber zufrieden: Wir haben gemeinsam einen wichtigen Schritt getan, unsere Medienarbeit professioneller zu machen und uns gegenseitig besser zu unterstützen. Das tut gut.



Comunicare!
Un fine settimana intenso, interessante, intrigante.
Ritrovarsi dopo mesi di dialoghi intercorsi via zoom ha un sapore di freschezza e straordinaria novità: dipersona. Nell’era del digitale, della comunicazione mediatica, dei canali social e dell’intelligenza artificiale la bellezza e l’empatia acquistano significati nuovi: di persona.
Fuggiti per un’istante dal nostro quotidiano viviamo in una bolla e già sappiamo che allo scoccare delle 48 ore ritorneremo a condividere e a vivere. È in questi due termini semplici e, tutt’altro che altisonanti, che è inclusa la persona.
Lavorare insieme per meglio comprendere, anche nella ricchezza delle nostre diversità (sociali, ambientali e concettuali) ci apre finestre sul mondo col quale, per nostra missione, siamo chiamati a dialogare a comunicare.
È qui che si aguzza e si affina l’arte del rendere idealmente accessibile, a chi si approccia, al nostro risultato di sintesi: lo scritto. Esso è frutto delle nostre esperienze, delle nostre riflessioni e del nostro percepire; che si mettono a disposizione del prossimo nell’agorà della vita: l’umanità.
Sono pensieri in libertà quelli espressi, a metà di un tempo che trascorre veloce e che dona strumenti, esperienze e uso corretto delle tecniche di comunicazione e che accresce in noi, speriamo anche in chi ci legge, la curiosità di relazionarci di persona. (Emilio Devrel)
Der Sonntagvormittag
Nur noch zwei Stunden bleiben uns für das „Wrap up“, bevor wir nach einem Gottesdienst und dem Mittagessen wieder nach Hause fahren. Immerhin spielt auch heute das Wetter wieder mit, der Regen ist vorbei, sogar die Sonne kommt manchmal zögerlich zum Vorschein.
„Wrap up“ von 44 Stunden
Was müssen wir noch abschließend besprechen, was nehmen wir mit, wie blicken wir auf diese Tage?
Zunächst klären wir, auf welchen Kanälen (Signal-Gruppen, Cloud, Padlet…) wann welche Informationen weitergegeben werden. Außerdem: Wer arbeitet im Kernteam, wer möchte dort einsteigen?
44 Stunden sind wir im Tagungshaus gewesen und haben diese Stunden maximal genutzt. Alle sind sich einig, dass ein solches Präsenztreffen einmal im Jahr stattfinden muss, jedoch nicht unbedingt in Deutschland. Emilio lädt uns ganz spontan in den Tessin ein!
Das wichtigste Fazit ist, dass wir einen großen Schritt weitergekommen sind, „Synergien“ zu nutzen: Durch ein besseres Kommunikationssystem und die Einigung auf Themen können wir uns gegenseitig zuarbeiten und unterstützen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit „nach außen“ werden die Homepages sowie der Aufbau einer Präsenz in den Sozialen Medien (Instagram) sein. Sobald wir etwas Konkretes vorzuweisen haben, werden wir uns wieder melden!



Ein Bericht von Ulrike Comes, Fotos von Christine Schmehrer und Ulrike Comes.