In Basel trafen sich 30 Menschen zu einem Nachmittag der Gemeinschaft und des Nachdenkens über die Seligpreisungen.
Am Sonntag, 26. April 2026, traf sich die Gemeinschaft vor Ort Basel zu einem weiteren Gemeinschaftsnachmittag. Bei strahlendem Sonnenschein könnte man auch anderes unternehmen, als in einen Pfarreisaal zu sitzen. Aber es freute uns, dass sich ca. 30 Leute von Freiburg (D) bis Bern bei uns eingefunden haben.
Mit «Warm-up-Gesprächen» bei Kaffee und Kuchen ging es los. Dabei wurden die vorbereiteten Tische nicht gebraucht, sondern man begab sich mit der Verpflegung in der Hand wieder in den Garten raus.
Das effektive «Saalprogramm» behandelte dann die Seligpreisungen (Bergpredigt Matthäus 5.1-12). Bei diesem Referat wurden Parallelen zu anderen Kirchen und Persönlichkeiten gesucht, aber vor allem jede Seligpreisung tief analysiert. Hier ein Beispiel:
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Bin ich anderen gegenüber grosszügig und barmherzig, weil ich weiss, wie sehr ich selbst Gottes Barmherzigkeit nötig habe? Bringe ich es fertig, Gnade vor Recht ergehen zu lassen? Nehme ich mir die Nöte der Menschen zu Herzen? Überfordere ich meine Mitmenschen mit zu hohen Ansprüchen oder kann ich auch Versagen und Fehlleistungen zulassen?
In der folgenden Gesprächsrunde war dann mancherorts zu hören: War das ein Beichtgespräch an mich? Aber alle haben sofort verstanden: Nein, es geht nicht um ein Beichten, sondern um die Chance, mein Leben neu auszurichten. Entsprechend glücklich verliess man die Gesprächsgruppe und fand im abschliessenden Friedensgebet schöne Worte für Dank und Fürbitte. In diesem Abschlussteil wurden auch die Seligpreisungen nach Klaus Hemmerle gebetet.
Entsprechend glücklich und beschenkt gingen alle nach Hause.



