Dietmar Rembierz (9.4.1942 – 14.5.2025)
Alle in der Fokolar-Bewegung in Berlin erkannten Dietmar an einem besonderen Zeichen: seinem Fotoapparat. Für ihn war er ein Instrument, das Gute und Schöne, das er erlebt hat, festzuhalten. Seine Fotosammlung von allen möglichen Ereignissen des Werkes war bekannt und füllte – fein säuberlich archiviert – seinen Hobbykeller. Aber das Fotografieren war mehr als nur ein Hobby. Es war sein Bedürfnis, Wichtiges weiterzugeben und irgendwie zu verewigen.
Als Dietmar mit seiner Ehefrau Dorothee und den drei Kindern sein Haus am äußersten grünen Stadtrand von Berlin (West) bezog, war die Grenze zur damaligen DDR in Sichtweite. Sein Wunsch war es immer, dass Mitglieder und Freunde der Fokolar-Bewegung in seinem Zuhause einen Rückzugs- und Treffpunkt haben sollten. Für die Kinder gab es im großen Garten Gen-Zusammenkünfte und auf der Terrasse traf sich bei schönem Wetter sein Familienkreis. Es lässt sich kaum zählen, wie oft Dietmar an Tagungen der Bewegung in Castel Gandolfo teilgenommen hat, immer im Bemühen, das Leben der Einheit zu vertiefen.
Dietmar war ein Mann, der zupackte und immer konkrete Ideen hatte. So auch in seiner Pfarrgemeinde, wo er sich viele Jahre in Gremien engagierte und den Geist der Einheit einbrachte. Oft hat er im Gemeindehaus seiner Pfarrei Begegnungen der Fokolar-Bewegung organisiert und vorbereitet.
Vor vielen Jahren hatte Chiara Lubich den Slogan vom „Mehr“ ausgegeben. Dietmar hatte sich davon anstecken lassen und sich oftmals in einer gewissen inneren Unruhe nicht mit einem „Status quo“ zufrieden gegeben. Nun hat er das unendliche „Mehr“ erreicht.
Zusammengestellt von Konrad Heil; Foto: Andreas Reinert