Der regelmäßige, offene Treff am 3. Sonntag im Monat für Freunde, Interessierte und Mitglieder aus der Berliner Region („Zonette“) wie auch die „Ladestation“ als geistliche Energiequelle für Angehörige der Bewegung sind immer für eine Überraschung gut.
DER TREFF
Bestimme Formate regelmäßiger, monatlicher Begegnungen weisen meist nach relativ kurzer Zeit gewisse Verschleißerscheinungen auf. Nicht so der offene Treff am 3. Sonntag im Monat für Freunde, Interessierte und Mitglieder aus der Berliner Region. Selbst nach drei Jahren findet er immer wieder regen Zulauf, und es ist jedes Mal eine Überraschung, wer kommt (Einige jedes Mal, Andere alle paar Monate) und was da abläuft. In der säkularen, multikulturellen Event-Hauptstadt Berlin heißt das: 25 bis 40 Personen finden sich am Nachmittag nicht nur zu Kaffee, Kuchen und lebhaften Gesprächen ein, sondern nach einer knappen Stunde geht’s auch zur Sache.
Wer immer aus dem Kreis der Freunde/innen und Mitglieder sich dazu bereit erklärt hat, vermittelt einen kurzen, geistlichen Impuls zum Wort des Lebens in diesem Monat, mit unterschiedlichen Methoden und Materialien, die dem Vortragenden geeignet erscheinen. Anschließend geht’s mit zwei, drei Fragen oder Anregungen zum Austausch in kleinere Gruppen. Gegen Ende kommt man nochmal zusammen und teilt mit den anderen – gemeinsam oder persönlich – was eine/n besonders berührt hat.



Das Geheimnis des „Erfolgs“: Niemand hat den Eindruck, sich entschuldigen zu müssen, wenn er/sie mal nicht dabei ist, jede/r fühlt sich frei, zu kommen oder nicht. Und jede/r kann aus den ungezwungenen, gemeinsamen Momenten das mitnehmen, was ihr/ihm dient.

Im Sommer trifft man sich auch im Park
DIE LADESTATION
Gegen Ende letzten Jahres hat der Regionalrat („Zonettenrat“) einstimmig den Vorschlag angenommen, 2026 regelmäßig dreimal im Jahr gemeinsame Einkehrtage für alle Gliederungen und engagierten Freunde anzubieten: „Die Ladestation“. Eine fünfköpfige Equipe unterschiedlicher Angehörigkeit zur Bewegung wollte die Planung und Durchführung übernehmen.
Gesagt, getan. Anfang März und vor einer Woche, 6. Juni, waren die ersten beiden Ladestationen „in Betrieb“, mit 30 – 45 Teilnehmern/innen, darunter einige Kinder.
Für manche überraschend: Die Vorbereitungsequipe hatte sich entschieden, zur geistlichen Betrachtung einige Sequenzen aus den Videos von Chiara einzubringen. Gehalt: Gott ist Liebe, er liebt jeden Menschen (März) – die Liebe Gottes zu uns wird den Nächsten weitergegeben, mit ihnen entsteht gegenseitige Liebe (Juni). Die Atmosphäre war jeweils unbeschreiblich dicht und tiefgehend.



Sodann wurden in Kleingruppen die Impulse durch eigene Reflexionen, Erfahrungen und Erkenntnisse bereichert.
Am Mittagsbuffet und in der abschließenden Runde konnte das persönlich und in der Gruppe Erlebte mit den anderen geteilt werden.
Fazit: Eine regelmäßige, alle Gliederungen der Bewegung umfassende Einkehr möchte man definitiv fortführen.

Text und Fotos: Dirk M. Kennis