Der Schock über aktuelle politische Entwicklungen ließ beim Tag der Fokolar-Familie in Solingen eine Frage laut werden: Können wir ruhig bleiben? Aus dem gemeinsamen Ringen entstand eine Petition, die das positive Engagement von Politikerinnen und Politikern unterstützt.


Der „Tag der Familie“ in Solingen im November 2025 war geprägt von der Freude über Begegnungen, Tiefe, Herzlichkeit. Und dennoch: Sobald wir den Blick nach draussen richten, finden wir Schmerz, Leid, Krieg, Unsicherheiten.

Nach dem Schock über den sogenannten Friedensplan von Trump stand die Frage im Raum: Können wir da noch ruhig bleiben? Bei einem Gedankenaustausch meinte Ursula Dörpinghaus: „Sollen wir nicht unsere Stimme erheben, wenn es um die Würde des Menschen, z.B. unserer Geschwister in der Ukraine geht?“ In der Mittagspause bildete sich spontan eine kleine Gruppe, um zu überlegen, was wir tun könnten. Viele Ideen kamen auf. Schnell wurde klar: Wir wollten eine Petition verfassen, aber nicht, um weitere Forderungen zu stellen. Unser Stil ist vielmehr, das Positive, mit dem sich unsere Politiker schon einsetzen, zu unterstützen. So entstand der Wortlaut unserer Petition.
Wir suchten Mitstreiter/innen und fanden sie dann in der Aktion „Go4peace“.
Margaret Karram, der wir von der Aktion berichteten, schrieb uns, dass ihr die Aktion gefalle, sei sie doch „ein Schritt der Nähe zu unseren Nächsten auf größerer Ebene, begleitet vom treuen Gebet vieler, und sie wird Früchte bringen“.
Wir teilen heute mit euch allen dieses Anliegen. Die Petition steht auf der Seite „we move europe“. Dort könnt ihr sie lesen – und gleich unterschreiben, wenn ihr möchtet! Danke!
Im Namen der ganzen Initiativ-Gruppe
Ursula Dörpinghaus und Illes Hertwich aus Solingen.
Fotos: Hermann Josef Dörpinghaus (Turm), Illes Hertwich (Ruine), AdobeStock_490359322 (Symbolbild Taube)