
Elfriede Ikas (13.6.1934 – 28.8.2025)
Aufgewachsen war Elfriede Ikas mit ihren Eltern und zwei Brüdern in Würzburg (Unterfranken). Sie machte eine Lehre bei der Warenhauskette Kaufhof und lernte ihren Mann Bernhard schon in jungen Jahren kennen.
Die beiden heirateten im September 1956 und konnten 56 gemeinsame Jahre verbringen. Aus ihrer Ehe gingen sechs Kinder, zwölf Enkel und sieben Urenkel hervor.
Bis 1998 hatten Elfriede und ihr Mann einen „Tante Emma“-Laden, den sie mit viel Liebe und Hingabe betrieben.
Elfriede war ihr tiefer Glaube sehr wichtig; daraus zog sie Kraft und Zuversicht für ihr Leben.
Die Fokolar-Bewegung lernte die Familie Ende der 1970er-Jahre durch Pfarrer Albert kennen.
Zunächst hatte sich Elfriede in der Pfarrbewegung engagiert und fand dann ihre Berufung bei den Freiwilligen.
Viele Treffen für Freunde und Angehörige der Fokolar-Bewegung in der Region fanden in der Wohnung der Familie Ikas statt, und zusammen mit ihrem Mann, einem Freund der Fokolar-Bewegung, waren sie die erste Anlaufstelle in Würzburg, für alle, die Kontakt zur Bewegung suchten.
Zusammen mit Bernhard war Elfriede viele Jahre für einen „Wort des Lebens“-Kreis verantwortlich.
Bernhard starb 2012. Da ihre Kinder in ganz Deutschland verstreut leben, kümmerten sich ihre Kernkreisschwestern dann mehr und mehr um Elfriede, begleiteten sie auch zu Arztbesuchen. Dafür und dass diese enge Verbindung auch dann nicht abriss, als Elfriede im Februar 2025 ins Pflegeheim umziehen musste, waren die Kinder sehr dankbar.
Nach einem wiederholten Sturz in ihrem Zimmer kam Elfriede ins Krankenhaus und fiel dort ins Koma. Im Kreis ihrer Familie konnte sie am 28. August friedlich einschlafen.
Für Elfriede war es sehr wichtig, sich nach einem Treffen oder Telefonat mit dem Satz „Halten wir Jesus in der Mitte“ zu verabschieden.
Zusammengestellt von Waltraud Knauer, Ursula Schrauder-Müller; Foto: privat