Hier findet ihr einige Informationen zu Roberto: einige Eckdaten seiner Geschichte und viele Tätigkeitsbereiche.

Roberto Almada ist ein argentinischer Fokolar, der zum Priester geweiht wurde. Er wurde am 11. August 1956 in Rosario geboren und ist als Psychiater und Psychotherapeut Spezialist in Existenzanalyse. 
Als Doktor der Philosophie gehört er zu den Initiatoren der Schule für Logotherapie in Uruguay und Paraguay und gründete das Logotherapie-Institut in Uruguay.

Er ist Koordinator und Dozent der Kurse für geistliche und psychologische Begleitung am Hochschulinstitut Sophia für Lateinamerika und die Karibik sowie am Institut Logos in Caserta (Italien).

In seiner pastoralen Tätigkeit fokussiert er sich hauptsächlich auf den Bereich Familie in der Bewegung Neue Familiender Fokolar-Bewegung. Dort koordiniert er Projekte für die Begleitung von Paaren und Familien und wirkt selbst daran mit.

Er lernte die Fokolar-Bewegung 1976 bei einer Mariapoli in Embalse di Rio Tercero (Córdoba, Argentinien) kennen und beschloss, ein Jahr lang zusammen mit den Gen, den Jugendlichen der Fokolar-Bewegung, in der internationalen Siedlung O’Higgins zu leben. Dort reifte seine Berufung zum Fokolar. Nach zwei Jahren absolvierte er in der Fokolar-Siedlung Loppiano (Figline-Incisa in Val D‘Arno, Italien) die Ausbildung zum Fokolar. Danach zog er zunächst ins Fokolar nach Montevideo (Uruguay) und zehn Jahre später ins Fokolar nach Asunción (Paraguay).

Er ist Autor des Buches El cansancio de los buenos (Die Erschöpfung der Guten), eines Werks über Burnout, das ins Portugiesische, Französische und Italienische übersetzt wurde (Il burnout del buon samaritano, Verlag Effatà), sowie Mitautor des Buches Desafío Parejas (Die Herausforderung der Paarbeziehung). Beide Werke sind im Verlag Ciudad Nueva erschienen.

Von 1999 bis 2009 war er als psychologischer Begleiter und Berater des Internationalen Zentrums der Fokolar-Bewegung in Rocca di Papa (Rom, Italien) tätig.

Danach lebte er bis März 2026 in Buenos Aires und engagierte sich für die Evangelisierung der Bewegung im südlichsten Teil Lateinamerikas. Er begleitete lokale Gemeinschaften, Struktur- und Organisations-Prozesse und unterstützte die Schulung.

Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im kirchlichen und pädagogischen Bereich in verschiedenen Ländern Lateinamerikas, darunter Kolumbien, El Salvador, Chile, Uruguay, Paraguay und Argentinien aufgrund der Begleitung von Priestern, Ordensgemeinschaften und katholischen Lehrkräften durch Kurse und Exerzitien. Besonderes Augenmerk legte er auf die Unterstützung in Zeiten pastoraler Erschöpfung und auf die Wiederentdeckung des Sinns der Mission. Darüber hinaus war er in der Jugendarbeit und im sozialen Bereich mit Migranten tätig.

Die Generalversammlung der Fokolar-Bewegung wählte ihn am 12. März 2026 zum Ko-Präsidenten.

Ein Artikel der Pressestelle am Zentrum des Werkes.

14.03.2026 von: Ulrike Comes in Vom Zentrum, Weltweit
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