Beim monatlichen Friedensgebet Punkt7 in Augsburg berichtet die Ukrainerin Anna Yevtushevska von ihren Kontakten nach Hause.

„Jemand muss das tun.“ So die Antwort ihrer Mutter auf die Bitte der Ukrainerin Anna Yevtushevska, mit ihrer Arbeit in einem der größten Heizkraftwerke in Kiew aufzuhören und zu ihr nach Deutschland zu kommen.
Beim monatlichen Friedensgebet Punkt 7 stand das Thema „Ukraine – nach 4 Jahren“ im Mittelpunkt. Anna Yevtushevska berichtete von zahlreichen konkreten Situationen ihrer Familie, von Freunden und Bekannten, wie es ihnen mitten im Kriegsalltag geht, in welche Gefahren und Ängsten sie leben, aber auch, wieviel Mut und Hoffnung sie haben. Ihr Eindruck von den Menschen in ihrer Heimat: „Es ist, als ob das Leben eine Pause machen würde. Und trotzdem bleiben viele Menschen. (…) Alles, was sie sich wünschen, ist: dass wir nicht gleichgültig werden. Dass wir hinschauen. Und (…) dass wir auch gemeinsam beten.“


Beitrag und Fotos von Brigitte Pischner und Magga Hovestadt.