Inmitten intensiver Vorbereitung teilen unsere Delegierten ihre Haltung vor der Generalversammlung, geben Einblick in den Prozess und laden ein, diese Wochen im Gebet mitzutragen.
Ein Brief an alle Angehörigen der Fokolar-Bewegung in der D-A-CH – Zone.
Ihr Lieben,
um den Anfang für diesen Brief zu finden, haben wir einige Stunden vor einem weißen Blatt gesessen… Und vielleicht beschreibt dies am besten unsere Verfassung, aber vor allem unsere Haltung vor der Generalversammlung (GV).
Es gab bzw. gibt eine lange und intensive Vorbereitung, einiges konntet ihr in den verschiedenen Medien wie mariapoli.net, dem schriftlichen Mariapoli oder auch den externen Websites verfolgen. Wir haben versucht, euch in die Ergebnisse unserer Zonenversammlung mit hineinzunehmen, sowohl inhaltlich als auch, was die gewählten Vertreter für die D-A-CH-Zone angeht. Über den Artikel von Hubert, der vor kurzem auf mariapoli.net veröffentlicht wurde, konntet ihr bereits einen kleinen Einblick in die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen bekommen.
Von den insgesamt fünf vorbereitenden Zoom-Konferenzen für alle Teilnehmer*innen der GV haben bereits drei stattgefunden. Die erste zur Methodik: Wir möchten im synodalen Hören aufeinander zu unseren Entscheidungen kommen. Die zweite zum Ablauf, zu Voraussetzungen wie z.B. der Schweigepflicht, über die Kommunikation während der Beratungen und vor allem zu den Wahlen. Die dritte Zoom-Konferenz befasste sich mit den Vorschlägen zu Änderungen am Allgemeinen Statut der Fokolar-Bewegung, über die die GV abstimmen muss. Bei den noch kommenden Schaltungen werden wir über die eingereichten Themen und vermutlich auch über die Kandidat*innen informiert werden.
Jeder und jede von uns bereitet sich auf eigene Weise vor: Die einen studieren alle Dokumente akribisch; die anderen versuchen, viel im Gespräch mit anderen zu sein, um „den Puls zu fühlen“; die nächsten gehen viel ins Gebet (wobei jede/r natürlich ein bisschen von allem macht). Vielleicht muss eine der Gewählten aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten und die Vertreterin nachrücken, das entscheidet sich bald und ist auch ein wichtiger Beitrag. Wir als Delegierte leben momentan vor allem den gegenwärtigen Augenblick mit vielen unterschiedlichen Verpflichtungen und Terminen in dem Bemühen, die „Voraussetzung für jede andere Regel“ (Prämisse unserer Statuten) vor alles andere zu stellen.
Dieser Gruß an euch möchte vor allem anderen eine Einladung sein, diese Wochen mitzutragen. Wir bitten euch um das Gebet um den Hl. Geist, damit wir alle in diesen Zeiten der Veränderung demütig, frei und offen, aber auch mutig Seinem Licht folgen und auf Gott unter uns hören. Danke für euer Leben und all euren Einsatz. Und danke auch für die Vorsehung, die ankommt und konkret bei der Durchführung der GV hilft, auch über unsere Zone hinaus.
Fest verbunden im Wort des Lebens von diesem Monat, in der Verheißung, dass Gott alles neu macht und in Dankbarkeit,
Eure

