
Die Teilnehmenden aus dem D-A-CH haben sich zur gemeinsamen Vorbereitung auf die Generalversammlung in Wien getroffen.
Schon nach der Wahlversammlung im Oktober in Baar (Schweiz) war die Idee aufgekommen: Dass sich diejenigen aus der D-A-CH-Zone, die an der Generalversammlung teilnehmen, vorab einmal treffen, um einander besser kennenzulernen. Trotz vieler konkreter Fragen, die damit verbunden waren – Lohnt sich der Aufwand? Welcher Termin passt für möglichst viele? – kamen sie dann vom 6. bis 8. Februar nach Wien, um sich dort „live“ zu sehen. Zwölf von ihnen konnten es einrichten. Außer den Gewählten, den „Eingeladenen“ und den beiden Zonendelegierten waren auch die sogenannten „Ersatzleute“ mit dabei, jene Personen, die nachgerückt wären, wenn jemand von den Gewählten kurzfristig nicht hätte fahren können.
Das einmütige Fazit am Ende: Es hat sich gelohnt.
„Wir haben ausprobiert, wie das mit dem ‚Gespräch im Geist’ – der Methode, mit der bei der Generalversammlung die anstehenden Themen bearbeitet werden – funktioniert“, erzählten sie unter anderem. Und sie haben intensiv gearbeitet. Dabei auch miteinander gerungen. Einander zugehört, die jeweiligen Anliegen und Fragen wahr- und aufgenommen.
Es muss ein intensives Wochenende gewesen sein. Denn gemeinsam haben sie von dort auch an der vierten (von fünf) Zoom-Schaltungen zur Vorbereitung der Generalversammlung teilgenommen. Dabei hat die internationale Vorbereitungskommission den Auswahl-Prozess der fünf Haupt-Themen (s. dazu hier), die behandelt werden, erklärt.
Als dabei dann das Programm vorgestellt wurde (zwei Themen pro Tag – in vier Arbeitstagen – und einem fünften Tag, an dem die Ergebnisse zusammengetragen werden), kamen in Wien Fragen auf, „wie aus den fünf Haupt-Themen nun acht geworden sind und was diese acht Themen mit den fünf von vorher zu tun haben.“ Das war für sie nicht nachvollziehbar. Und so beschlossen sie eine Mail an die Vorbereitungs-Kommission zu schreiben – als Gruppe der D-A-CH-Delegierten; darin baten sie um eine entsprechend Klärung. Auch das ein konkretes Ergebnis des Präsenzwochenendes – denn: „Wahrscheinlich hätten wir das nicht gemacht, wenn wir jeweils allein zuhause am Computer gesessen hätten. Aber so haben wir die Verantwortung gespürt, diese Perplexität einzubringen und nachzufragen.“
Mit dieser und vielen anderen Erfahrungen sowie den Beratungen war es ein reiches Wochenende, das dazu beigetragen hat, „dass wir mehr zusammengewachsen sind. Das wird helfen bei der Generalversammlung.“
Und bis dahin hatten viele von ihnen sich einen Satz von Roberto Rossi, dem Zonendelegierten, mitgenommen: „Es ist immer gut, das Gesäte mit dem Wasser des Gebetes zu begießen.“




Ein Beitrag von Gabi Ballweg (erschienen auch im gedruckten „mariapoli – Nachrichten der Fokolar-Bewegung 2/2026); Fotos: Johannes Blugot Breunhölder, privat