„Wir, die Combatans for Peace“, verstehen uns als Aktivist*Innen, die durch gemeinsam organisierte solidarische Aktionen an einer neuen Realität in Israel und Palästina arbeiten“.
Die Fokolar-Bewegung in Solingen mit dem „Zentrum Frieden“ ist ein maßgeblicher und inzwischen gut bekannter und vernetzter Teil der Stadtgesellschaft geworden. Unsere Leute werden zu vielen Veranstaltungen eingeladen, bei denen gemeinsame Wertvorstellungen und Ziele eine Rolle spielen.
Im sogenannten „Nachtcafe“ lädt der Evangelische Kirchenkreis Solingen immer wieder zu gesellschaftspolitisch relevanten und aktuellen Themen ein. So auch an einem Samstag im April 2026.

Themenschwerpunkt war ein tief bewegender Erfahrungsbericht von zwei Akteuren der Initiative „Combatants for Peace“. Den beiden Akteuren, einem Israeli und einem Palästinenser, konnte man deutlich anmerken, welch schreckliche Zeit sie gerade durchleben. Dennoch zeigten sie keine Verbitterung, sondern den brennenden Wunsch und das Engagement für mehr Frieden.
Zusammengekommen waren ca. 40 Personen aus verschiedenen Bereichen unserer Stadtgesellschaft, darunter auch wir von der Fokolar-Bewegung.
Während wir in den Medien erschreckende Nachrichten über das Schicksal von Menschen in den Kriegsgebieten dieser Welt verfolgen können, die uns oft einfach sprachlos machen, wurde uns hier eine Initiative vorgestellt, die uns einen echten, wenn auch nicht unproblematischen und vor allem persönlich riskanten Weg zu einem friedlicheren Miteinander aufzeigt. Einer der beiden Referenten drückte es so aus: „Frieden schließt man mit Feinden…“
Uns war es wichtig, von anderen zu hören, zu teilen, wertzuschätzen. Als wir schließlich noch erfuhren, dass eine unserer Freiwilligen aus Dinslaken Gastgeberin für die beiden war, war unsere Freude groß.
Ein Beitrag von Gisela Kanand, Roseli Weber und Illes Hertwich. Die Fotos machte Gisela Kanand.