Gerhard Hütter (29.9.1942 – 23.5.2024)

Gerhard Hütter wuchs in einer liebevollen Familie im Innviertel (im Nordwesten von Oberösterreich) auf. Nach seiner Ausbildung trat er früh in den Dienst des Landes Oberösterreich ein, wo er auch seine Frau kennenlernte. 

Seine Fähigkeiten und seine Genauigkeit als Techniker konnte er unter anderem beim Bau des Brucknerhauses, einem Meilenstein der Musikarchitektur in Linz, einsetzen. In den 1980er-Jahren fand er seine geistliche Heimat in der Fokolar-Bewegung und bei den Freiwilligen. 

Gerhard zeichnete eine besondere Hilfsbereitschaft, Feinfühligkeit und Güte aus. Als Freiwilliger unterstützte er regelmäßig Projekte des Werkes und setzte sich mit viel Kraft und Ausdauer auch für das Wohl von Einzelpersonen ein. 

Häufig überraschte er bei Treffen mit kleinen Aufmerksamkeiten, die er auf dem Weg besorgt hatte. Oft chauffierte er Mitglieder des Kernkreises nach Hause, wenn diese von der Arbeit kommend keine Busverbindung mehr hatten. Auch wenn er mit zunehmendem Alter lange Anreisen scheute, nahm Gerhard an Treffen und Tagungen innerhalb von Österreich gerne teil, um noch mehr in die Spiritualität einzutauchen, sich auszutauschen und Freundschaften zu vertiefen oder auch zu erneuern.

Gerhard liebte seine Frau Edda und die beiden gemeinsamen Kinder über alles. Deshalb war der Tod seiner geliebten Gattin im Jahr 2017 für ihn besonders schmerzvoll. 

Auch sich verstärkende gesundheitliche Probleme machten ihm schwer zu schaffen. In dieser Phase fühlte er sich im „Wort des Lebens-Kreis“ in Linz besonders aufgehoben. 

Die letzten Jahre verbrachte er liebevoll betreut im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz. Ungeachtet einer voranschreitenden Demenzkrankheit blieb ihm sein feines Wesen und seine Liebenswürdigkeit bis zuletzt erhalten.

Zusammengestellt von seinen Kernkreisbrüdern Ewald, Karl, Salvo, Stephan und Willi; Foto: privat