250 Frauen und Männer wählten am Mariapolizentrum in Castelgandolfo (Rom) ihre neuen Zentralen Delegierten und setzten Schwerpunkte für ihr Leben als Freiwillige Gottes.
«Eine ausserordentliche Ordentliche Zentralversammlung» charakterisierte jemand das Erlebte. Tatsächlich verliefen die Tage vom 29. Mai bis 2. Juni 2026 in weltumspannender Gemeinschaft von gewählten Delegierten aus 17 Zonen in einer Atmosphäre von tiefer Verbundenheit in Chiaras Geist. Die bunte Vielfalt der Einheit drückte sich nicht nur äusserlich, sondern auch mit unzähligen persönlichen Fragen und Statements der insgesamt rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus.
Inhaltlich lag der Schwerpunkt auf den Themen, die von der Generalversammlung behandelt worden waren. In Gesprächsgruppen tauschte man sich aus. Hier nur zwei der Themen:
- Offenheit gegenüber der Vielfalt der Menschen , die uns umgeben (Exklusion versus Inklusion)
- Umsetzung unserer Berufung im gesellschaftlichen Umfeld (Orientierung an Christi Botschaft im Zeichen unserer gemeinschaftlichen Spiritualität).
Die Gegenwart von Vertreterinnen und Vertretern nicht-katholischer christlicher Kirchen sowie die Feier eines reformierten Gottesdienstes anstelle einer Messfeier (!) öffnete – für fast alle Anwesenden zum ersten Mal – Geist und Herz für die ökumenische Dimension des Werkes. Dieses Geschenk wurde sehr geschätzt! Die (auch von Papst Leo XIV. gewünschte) Hervorhebung der Gewissensfreiheit, etwa im Umgang mit den Normen, die im Statut und den Richtlinien zum Ausdruck kommen, hat überdies eine Sensibilisierung für das feinfühlige Gestalten zwischenmenschlicher Beziehungen bewirkt.
Auf diesem Hintergrund wurde die Wahl der neuen Zentralen Delegierten für die Freiwilligen Frauen und Männer zu einem festlichen Ereignis. In Entsprechung zu den neuen Weisungen des Vatikans hatte Margaret Karram als Präsidentin Wert gelegt darauf gelegt, beide Positionen neu zu besetzen. So wurde auf Seiten der Freiwilligen Frauen Fanny Bava (Italien) abgelöst durch Joana Figueiredo (Portugal, 48). Bei den Männern wurde Juan Ignacio Larrañaga (Spanien) durch Antonio Acácio César (genannt Acácio, Brasilien, 65) ersetzt. Die Wahlbestätigung unterstrich Margaret mit der feurigen Einladung, «im Ideal heute zusammen mit dem Hl. Geist neu zu beginnen». Im diesem Sinne unternehmen wir Freiwilligen der Zone DACH mit den neuen Zentralen Delegierten und den Freiwilligen aller Zonen einen echten Neu-Start.





Ein Beitrag von Martin Kohler.