Das wünschen wir allen von ganzem Herzen. Möge uns das neue Jahr als „neue Menschen“ sehen.

Aus dem Jahreslesebuch

2. Januar

Ein neues Jahr hat begonnen… – mit vielen guten Wünschen. Ein trefflicher, tiefer Wunsch, nicht zuletzt unter Christen, könnte lauten: Möge das neue Jahr neues Leben bringen: auf dass wir „neue Menschen“ werden!

Es gibt in unserer Zeit eine Sehnsucht, die nur von Wenigen wahrgenommen wird. Doch wer den Menschen als Ganzen sieht, wer weiß, woher er kommt und wozu er lebt, der spürt hinter dem verbreiteten Verlangen nach Hilfe und Orientierung, hinter der Not und dem Leid so vieler Menschen in aller Welt eine verborgene Sehnsucht nach Jesus: Man wünschte, er käme wieder…
Jesus muss wiederkommen … – in ,,neuen Menschen“ (vgl. Epheser 4,24), in uns. Er soll auch heute durch die Welt gehen und uns zeigen, wie wir seine Worte und Taten „wiederholen“ können. Ja, er möge uns verstehen lassen, wie er heute leben würde, in unserer Zeit mit all ihren Errungenschaften … Die Welt wartet auf ihn; in dem Wort „Jesus“ findet sich die Antwort auf ungezählte Fragen und Probleme, die uns heute umtreiben.

Chiara Lubich, aus: Die große Sehnsucht unserer Zeit, München 2008, S.11

01.01.2026 von: Ulrike Comes in DACH